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Leider bleibt fast keinem Krebspatienten ein längerer Krankenhausaufenthalt erspart. Im Durchschnitt sind Patienten mit Krebserkrankungen ca. 8 Tage im Krankenhaus. Und auch die können einem vorkommen wie eine halbe Ewigkeit. Hinzu kommt, dass viele Krebspatienten ihre Chemotherapie ambulant im Krankenhaus durchführen lassen und dadurch mehrmals im Monat für einige Stunden im Krankenhaus sind. Auch hier braucht man manchmal ein dickes Fell. 😉

Und jeder kennt das Chaos der ärztlichen und pflegerischen Versorgung. Es ist auch egal in welches Krankenhaus man geht, irgendwas geht immer schief. Meistens auch gleich mehrere Sachen. Ich habe noch von niemanden gehört, dass der Aufenthalt reibungslos ablief. Da ich selber jedes Jahr zur Kontrolle in`s Krankenhaus muss und bereits in den Genuss eines 3 wöchigen Aufenthalts kam, habe ich hier ein paar Tipps von mir zusammengestellt um euch den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen:

1. gemütliche Kleidung schon bei der Aufnahme tragen

Häufig sehe ich, dass die Patienten in Anzügen oder in ihrer Sonntagsgarderobe „anreisen“ und manchmal auch mit so umständlichen Taschen, dass man sie kaum alleine tragen kann. In den seltensten Fällen bekommt man jedoch zuerst sein Zimmer zugeteilt. Meistens wird man durch den kompletten Aufnahmeprozess geschickt, ohne ein Bett gesehen zu haben. Man wird an das EKG angeschlossen, Blut wird abgenommen und meistens schon eine Braunüle gelegt mit der man dann den Rest der Zeit rum läuft. Auf jeden Fall heißt es, dass die Klamotten häufig an und aus gezogen werden müssen und wenn man nicht wegen der Braunüle im Arm „oben ohne“ rum laufen möchte, dann sollte man bequeme und vor allem lockere Kleidung wählen. Das macht so einiges einfacher. Und im Krankenhaus ist es wirklich egal wie man aussieht 😉

2. möglichst am zweiten Tag ein Trinkgeld geben

Es klingt im ersten Moment vermutlich recht merkwürdig, aber wer freut sich denn nicht über eine kleine Anerkennung in seinem Beruf? Die meisten Krankenhäuser haben im „Schwesternzimmer“ eine Trinkgeldkasse. Einfach danach fragen und einen Betrag zwischen 5 EUR und 10 EUR (meine Empfehlung) in die Kasse geben. Wer das nicht mag kann auch eine Tafel „Merci“ oder ähnliches in sein Reisegepäck tun und dann abgeben.
Warum schon am zweiten Tag? Ganz einfach, meistens wird man danach doch etwas netter behandelt und wenn man erst am letzten Tag ein Trinkgeld gibt, dann habt man nicht mehr all zu viel davon. 😉 Und ihr werdet sehen, die meisten Krankenschwestern sind dann viel freundlicher.

3. den Schwestern immer sagen was der Arzt gesagt hat

Leider herrscht in den meisten Krankenhäuser ein großer Zeitdruck für das Personal. Die meisten Krankenschwestern und Pfleger haben daher keine Zeit sich jede Akte genau durch zu lesen. Es ist daher hilfreich und auch empfehlenswert der Schwester mit zu teilen, was der Arzt zuvor gesagt hat. Zum Beispiel wenn man morgen gehen kann, eine Infusion gegeben werden soll oder wenn der Verband gewechselt werden muss und wie oft. Damit helft ihr den Pflegekräften und sorgt selber für die richtige Behandlung.

4. immer fragen, wann eine Untersuchung geplant ist

Ich bin jedes Jahr für meine Magen- und Darmspiegelung im Krankenhaus, Es ist leider schon häufiger vorgekommen, dass ich erst um 11Uhr in der Aufnahme durch war und meine Untersuchung schon für 10Uhr geplant war. Das hatte zur Folge, dass ich den halben Tag warten musste bis man mich dazwischen schieben konnte. Daher am besten schon in der Aufnahme nachfragen, wann man für eine Untersuchung am selben Tag geplant ist.
Gleiches gilt für Untersuchungen während des Aufenthalts wie z.B. ein Röntgen. Immer nach der Uhrzeit fragen uns selber darauf achten. Denn häufig wird man einfach vergessen und die Radiologie wundert sich warum der Patient nicht kommt. Vermutlich schmunzelst du jetzt, aber das ist mir wirklich schon passiert.

5. Mehrmals nachfragen 

Manchmal wartet man darauf, dass der Verband gewechselt wird oder die Braunüle gezogen wird. Manchmal dauert es ewig und manchmal wird man auch vergessen. Daher mein Tipp, lieber mehrmals nachfragen was mit dem Verband ist und zur Not auch einmal zum Schwesternzimmer gehen. Ich habe es leider schon häufig erlebt, dass das Pflegepersonal Schichtwechsel hatte und bei der Übergabe mein Anliegen nicht weitergegeben wurde. Und auch Krankenpfleger sind nur Menschen, daher kann man auch einfach mal was vergessen. Ein höfliches Nachfragen ist daher immer sinnvoll.

6. Proviant wie z.B. Säfte mitnehmen

In den meisten Krankenhäuser sind Vitamine leider Mangelware, da nicht mehr frisch gekocht wird. Mit Glück bekommt man ab und an mal einen Apfel zu seinen Mahlzeiten. Das war`s aber meistens auch schon wieder. Auch verstehe ich nicht, warum es in den Krankenhäusern schon zwischen 17 und 18Uhr Abendbrot gibt. Ich kenne nur wenige Menschen, die tatsächlich so früh zu Abend essen. Ich empfehle dir daher ein paar haltbare Säfte mit zu nehmen die nicht gekühlt werden müssen und ein paar Salamis als Zwischensnack. Natürlich kannst du auch andere haltbare Lebensmittel mit in`s Krankenhaus nehmen.

7. DVD- Player, Spielekonsole oder Laptop mitnehmen

Jeder weiß das die Zeit im Krankenhaus langsamer vergeht als an jedem anderen Ort der Erde. 😉 Daher ist ein bisschen Ablenkung Gold wert! Ich empfehle dir daher wenigstens den Laptop mit ein paar Spielen oder deinen lieblings Filmen mit zu nehmen. Wenn du eine Spielekonsole hast, dann nimm auch die einfach mit und das entsprechende Fernsehkabel dazu. Die meisten Krankenhäuser haben mittlerweile für jedes Bett einen eignen Fernseher und die haben fast immer einen Anschluss für die Spielekonsole. Und nein du bist nicht der erste der das macht. 🙂 Die meisten Krankenhäuser haben mittlerweile auch W-LAN. Einfach direkt danach fragen, die Anmeldung dazu ist überall etwas anders.

Habt ihr noch andere Tipps oder selber interessante Erfahrungen gemacht?