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Bei Krebs entsteht häufig der gefürchtete Gewichtsverlust. Viele sterben gar nicht an dem Tumor sondern an den Folgen der Kachexie. Doch was ist das eigentlich genau und was kann man dagegen tun?

Unter der Tumorkachexie versteht man ein übermäßigen und ungewollten Gewichtsverlust im Rahmen einer Krebserkrankung. Ca. 15 Prozent aller Krebspatienten haben bereits frühzeitig einen schweren Gewichtsverlust, das heißt sie nehmen über zehn Prozent ihres vormaligen Körpergewichts ab. Teilweise wird sogar ein kritisches Untergewicht erreicht. Besonders häufig betroffen sind Patienten mit Tumoren der Bauchspeicheldrüse und des Magens. Auch bei Lungen-, Speiseröhren- oder Darmkrebs tritt das Problem oft auf.

Wodurch entsteht eine Kachexie?

So ganz ist die Ursache bisher noch nicht erforscht. Eine Umstellung des Stoffwechsels bei Krebs spielt jedoch eine große Rolle. Der Tumor selber verbraucht zum Beispiel 40x mehr Zucker bzw, Kohlenhydrate als eine normale Zelle. Hinzu kommt, dass bei einigen Krebsarten (z.B. Magenkrebs, Speiseröhrenkrebs, Kehlkopfkrebs) eine normale Ernährung nicht oder nicht mehr möglich ist und die Ernährung mit einer Magensonde (enterale Ernährung) oder durch eine Infusion (parenterale Ernährung) erfolgt. Eine solche Ernährungsform kann eine richtige Ernährung jedoch nur bedingt ersetzen und es kann dennoch zu Untergewicht kommen.
Auch durch die Nebenwirkungen einer Chemotherapie (Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit) kann eine Kachexie entstehen.

Die Folgen einer Kachexie

Leider kann der übermäßige Gewichtsverlust schwere Folgen haben. Zu diesen zählen:

  • Mangelerscheinungen
  • Abbau von Muskelgewebe
  • Allgemeine Abwehrschwäche
  • Verschlechterung der Prognose
  • Keine „Reserven“ mehr für eine Krebstherapie
  • Vorzeitiger Tod

Ihr seht, eine Kachexie sollte man in keinem Fall unterschätzen! Bitte redet sofort mit eurem Arzt, wenn ihr im Rahmen eurer Behandlung zu viel Gewicht verliert. Nur dann kann dagegen gesteuert werden. Ist bereits ein sehr gefährliches Untergewicht erreicht, so ist eine Gewichtszunahme nur noch schwer zu erreichen und sollte klinisch (also im Krankenhaus) behandelt werden.

Was hilft bei Gewichtsverlust?

Gerade bei Gewichtsverlust durch eine Chemotherapie gibt es viele Behandlungsmöglichkeiten. Gegen Übelkeit, Erbrechen und Durchfall, sowie gegen Appetitlosigkeit kann der Arzt Medikamente verschreiben. Und auch ein Blick in die Naturheilkunde schadet hier nicht. Hier kann ich euch noch eine Seite empfehlen, die sich mit den Nebenwirkungen der Chemotherapie beschäftigt und was man dagegen tun kann.

Eine weitere Möglichkeit ist eine Unterstützung mit Nährstoffen zusätzlich zur normalen Nahrung. Hier gibt es zum Beispiel Fresubin das ihr auch bei Amazon selber bestellen könnt. Bei starkem Untergewicht oder bei bestimmten Krebserkrankungen kann euch euer Arzt auch Fresubin verschreiben. Es handelt sich um kleine Fläschchen, die viele Kalorien und wichtige Vitamin- und Mineralstoffe erhalten. Fresubin gibt es in allen möglichen Geschmacksrichtungen. Ich mochte Vanille und Erdbeere am liebsten. Aber ich denke da kann man sich ganz gut durch probieren. 😉

Sollten alle Maßnahmen nicht helfen, dann können Nährstoffe auch per Infusion über die Vene verabreicht werden. Das ist meistens jedoch die letzte Möglichkeit. Kommt aber auch häufig bei Krebserkrankungen zum Einsatz, bei denen eine Nahrungsaufnahme durch den Magen- und Darmtrakt vorübergehend nicht gewünscht ist (nach Operationen z.B.)

Auch ein moderates Muskeltraining, unter Absprache mit dem Arzt, kann helfen. Es wirkt einerseits dem Muskelschwund entgegen und bringt andererseits den Stoffwechsel dazu, weniger Ressourcen abzubauen. Und zusätzlich stärk Sport das Immunsystem. Sport schadet also nie. 😉

Merke:
Es gibt Möglichkeiten eine Kachexie zu behandeln, aber du musst in jedem Fall so früh wie möglich den Arzt aufsuchen.

 

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