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Gerade im Bereich der Krebsmedizin gibt es wohl mittlerweile mehr Meinungen als Therapien. Die einen schwören auf die Schulmedizin und führen eine Behandlung mit Chemotherapie und Co. durch und die anderen behandeln den Krebs mit Entgiftungsmaßnahmen, Cannabis, Vitaminen, usw. Wieder anderen schwören auf bestimmte Ernährungstherapien. Doch was ist sinnvoll?

Ich beschäftige mich schon seit langem mit den verschiedensten Krebs- Therapien. Einmal aus eigenem Interesse (es kann mich ja auch wieder treffen) und dann auch aus beruflichen Gründen. Da ich in einer Krankenkasse arbeite in dem Bereich „besondere Behandlungsmethoden“ erhalte ich viele Anfragen und Anträge für die neusten Therapien. Natürlich sind viele bereit bei einer lebensbedrohlichen Erkrankung alles aus zu probieren, gerade wenn die Schulmedizin mit ihrem Latein am Ende ist und dem Patienten nur noch Jahre, Monate oder auch nur Wochen gibt. Wobei allein das schon eine Frechheit ist. Jeder Behandlungsverlauf ist anders. Der Arzt kann nicht wissen, wie sich der Krebs entwickelt. Aber wenn mir jemand sagt „sie haben noch ca. 12 Monate“ dann glaube ich das und werde mit Sicherheit auch nur noch diese 12 Monate haben. Oder vielleicht auch 14 und dann denken „na ja, immerhin länger als der Arzt gesagt hat“. Daher meine erste Empfehlung gebt nichts auf die Prognose der Ärzte, jeder Krebs und jeder Mensch ist verschieden! 

Da ich den „Markt“ der Krebs- Therapien schon lange verfolge ist mir auf jeden Fall eins aufgefallen. Viele Behandlungen (und da unterscheidet sch die Schulmedizin nicht von der Naturheilkunde) werden erst als den „Durchbruch der Krebsbehandlung gefeiert“ und später hört man nie wieder etwas davon. Leider bekommt man das als Krebspatient nicht so richtig mit, da man selten Zeit hat den Markt zu beobachten. Meistens ist es auch Hoffnung, dass das neue Mittel den Erfolg bringt den andere Mittel nicht geschafft haben. Meine zweite Empfehlung ist daher, informiert euch im Internet wie lange über bestimmte Therapien schon gesprochen wird oder wie lange ein Arzneimittel schon zugelassen ist. Lest euch Erfahrungsberichte durch und fragt in Foren, ob die Therapie bei anderen Erfolg hatte. 

Doch für welche Therapieform sollst du dich jetzt entscheiden?

Ich muss zugeben, dass ich kein großer Freund der Chemotherapie bin, da sie meiner Meinung nach mehr kaputt macht als heilt. Es gibt wohl einige Krebsarten bei denen eine Chemotherapie sinnvoll ist (z.B. bei Leukämie und Non-Hodgkin-Lymphom). Präventiv, also nach kompletter Entfernung des Tumors, würde ich nie eine Chemotherapie empfehlen. In solchen Fällen soll ein Rezidiv vermieden werden. Doch ist es sinnvoll das Immunsystem mit einer Chemotherapie zu zerstören, obwohl man es gerade jetzt am dringendsten gebrauchen kann? Ich denke nicht. Auch ist nachgewiesen, dass durch eine Chemotherapie nach 15- 20 Jahren Krebs entstehen kann… Ich muss sagen, desto mehr ich mich mit dem Thema beschäftige, desto mehr bin ich zumindest präventiv dagegen. Aber hier handelt es sich um meine ganz persönlich Meinung. Ich habe in Foren auch von Menschen gelesen, die nur durch die Anwendung einer Strahlen- und Chemotherapie geheilt wurden. Wichtig ist daher, dass du dich für die Therapieform entscheidest die du für richtig hältst. Und das du dir Zeit lässt darüber nach zu denken und dir Zeit lässt Informationen ein zu holen. Schnell ist man nach der Diagnose in einer Spirale gefangen und der Arzt hat schon gleich einen kompletten Therapieplan erstellt. Und am besten geht es dann auch gleich los. Ich wurde direkt am nächsten Tag operiert. Keine Zeit für eine Zweitmeinung, keine Zeit um mir Gedanken zu machen was ich eigentlich will. Dabei ist es in fast keinem Fall erforderlich die Therapie umgehend zu beginnen. Fragt doch mal euren Arzt was passieren würde, wenn ihr mit der Therapie/ OP noch 2 Wochen wartet. Mein Arzt sagte mir nach der OP, dass es auch locker noch ein paar Monate hätte warten können, der Arzt aber nicht wollte das ich mir so lange Sorgen mache.

Warum ist es so wichtig sich bewusst für eine Therapieform zu entscheiden?

Nur wer hinter einer Behandlung steht, hat eine Möglichkeit auf Heilung! Egal, ob du den Weg der Naturheilkunde oder der Schulmedizin gehst, es wird in jedem Fall ein steiniger Weg und vermutlich der schlimmste Kampf deines Lebens. Deswegen ist es gerade wichtig, hinter der Behandlung zu stehen und an den Erfolg zu glauben. Klingt spirituell, aber der Glaube an den Erfolg macht tatsächlich einen großen Teil der Behandlung aus. Und jemand der denkt, dass er durch die Chemotherapie noch kranker wird, den braucht man damit nicht behandelnd. Und jemand der meint, dass die Naturheilkunde nur Unsinn ist, der wird auch damit keinen Erfolg haben. Entscheide dich daher für die Behandlung, die du für richtig hältst. Leider wird, egal wie du dich entscheidest, irgendjemand dich vom Gegenteil überzeugen wollen. Das ist jedoch nicht böse gemeint. Man will schließlich seine Angehörigen nicht verlieren. Hör dir die Meinung an (Wissen schadet nie) aber treffe am Ende deiner eigene Entscheidung und mach nie etwas nur um es den anderen Recht zu machen. Das ist ganz allein deine Entscheidung!

Noch ein wichtiger Hinweis

Einige wollen sich die besten Therapiemöglichkeiten aus beiden Bereichen raus suchen. Das ist jedoch nicht immer möglich. Es kann sein, dass eine Therapie kontraproduktiv für die andere Therapie ist. Hinzu kommt, dass es keine Sinn macht eine Ausleitung/ Entgiftung durch zu führen und gleichzeitig eine Chemotherapie zu machen. Bitte sprecht daher in jedem Fall ausführlich mit eurem Arzt, Heilpraktiker, Ernährungsberater, usw. Und fragt nach, welchen Einfluss eine anderen Behandlung auf die bereits durchgeführte Therapie hat bzw. haben kann.

Wie steht ihr zu diesem Thema? Lieber Schulmedizin oder lieber Naturheilkunde?  

 

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