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Wer kennt nicht das ewige warten auf den Befund bzw, auf das Ergebnis der Untersuchung?Meistens ist genau das die schlimmste Zeit von allem. Doch was ist der Grund dafür und wie geht man am besten damit um?

Es beschäftigen sich unzählige Bücher und Psychologen damit, wie man mit ungewissen Situationen am besten umgeht. Es gibt ganze Abhandlungen über das Thema. Aber meiner Meinung nach wenig hilfreiches. Da ich selber 1x im Jahr zur Krebsvorsorge/ Nachsorge muss kenne ich das Gefühl des Wartens nur zu gut und hab mittlerweile ein paar gute Strategien entwickelt, die ich mit euch teilen will.

Der Mensch kann nur ganz schwer mit ungewissen Situationen umgehen. Unser Gehirn arbeitet lösungsorientiert und wenn es noch kein greifbares Problem gibt, dann kann das Gehirn auch keine Lösung finden. Und so befindet man sich in einem Schwebezustand und weiß nicht wie man sich verhalten soll oder auf was man sich einstellen soll.

Wenn man jemanden von seinen Ängsten erzählt, dann hört man häufig „mach dich doch nicht jetzt schon verrückt, du weißt doch noch gar nicht was los ist.“ So einen Satz hat vermutlich schon jeder mal gehört. Und ich denke nicht, dass er euch geholfen hat. Mir zumindest nicht. Meistens sorgt es eher dafür, dass man seine Sorgen mit sich alleine aus macht.

Dennoch ist es wichtig den Gedanken an die bevorstehende Untersuchung oder an das Ergebnis nicht die Oberhand gewinnen zu lassen. Manchmal muss man leider Wochenlang auf Ergebnisse aus dem Labor oder auf einen Termin beim Arzt warten. Es macht jedoch keinen Sinn diese Zeit nur mit schlechten Gedanken zu verbringen. Ich hab daher ein paar Tipps für euch zusammen gestellt, wie man mit der Ungewissheit besser umgehen kann:

Die Zeit verkürzen

Vermutlich denkt ihr jetzt „darauf habe ich doch gar keine Einfluss“. Doch den habt ihr. Besteht zum Beispiel auf einen früheren Termin beim Arzt „gerne auch zu jeder Uhrzeit“. Sagt dem Arzt wie wichtig das Ergebnis für euch ist. Ihr könnt den Arzt auch bitten euch anzurufen, sobald das Ergebnis da ist. Einige Ärzte geben den Befund auch per Telefon durch. Wenn es um ein MRT, CT oder auch PET-CT geht, dann muss man sich häufig auf lange Wartezeiten einstellen. Es lohnt jedoch ein bisschen rum zu telefonieren und in anderen radiologischen Zentren nach zu fragen. Man kann auch darum bitten angerufen zu werden, wenn ein Patient abspringt. Ich bekomme meistens einen MRT- Termin in 1-2 Wochen. 😉

Ablenkung

Häufig hilft am Besten einfach eine positive Umgebung. Versuch etwas zu unternehmen, hör deine Lieblingsmusik, mach etwas das dich intensiv beschäftigt und ablenkt. Unternehmungen sind auch immer eine schöne Sache und man hat schnell einen Tag rum bekommen und vermutlich kaum an das Ergebnis gedacht. Bitte Freunde dich nicht ständig danach zu fragen und sag ihnen das du Bescheid gibst, sobald du mehr weißt. So wird man nicht ständig damit konfrontiert. Umgib dich  mit Menschen die auf dich eine positive Ausstrahlung haben und gerne lachen. Die ewig negativen Menschen kann man auch später wieder besuchen. 😉

Wende einen Trick an

Es gibt einen psychologischen Trick um mit Problemen besser umgehen zu können. Und zwar stellt man sich das schlimmst vor was passieren kann. Versucht dann eine Lösung für dieses Problem zu finden oder sich eine Strategie zu überlegen wie man damit umgeht.Der Vorteil, es kommt in den seltensten Fällen so schlimm wie man es sich vorgestellt hat und das aktuelle Problem kommt einem wie eine Kleinigkeit vor. Man fühlt sich auf das Ergebnis „vorbereitet“ und falls wirklich das schlimmste eintreffen sollte, was du dir vorgestellt hast, dann hast du hier schon eine Lösung parat wie es dann weiter gehen soll.

Gerade bei Krebs ist das schlimmste was man sich vorstellen kann häufig der Tod. Niemand will sich das vorstellen. Manchmal kann es jedoch auch helfen sich damit zu befassen. Ich weiß von einer krebskranken Mutter, dass sie sich mehr Sorgen um ihr Kind machte und wo es hin kommt, wenn sie mal nicht mehr da ist. Der eigene Tod war ihre geringste Sorge. Das sind alles Fragen die man schon vorher klären kann und dadurch ein besseres Gefühl bekommt. Vielen hilft es auch sich mit dem eigenen Tod zu beschäftigen, um die Angst davor zu verlieren.

Ich denke hier muss jeder selber seinen Weg finden, aber ich hoffe mit diesen drei Punkten ist für jeden eine Strategie dabei und ich hoffe ich konnte euch ein paar Tipps geben für lange Wartezeiten. Meine Strategie ist übrigens die Ablenkung. Ich nehme meinen Freund mit in`s Krankenhaus, das schafft für mich eine positive Umgebung. Er schafft es mich super abzulenken und mich auch im OP- Kittel noch zum Lachen zu bringen. 🙂

Was sind eure besten Strategien?

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